In einer Nährwerttabelle wird aufgelistet, welche Zusammensetzung ein Lebensmittel hat. Für Honig ist die Angabe einer solchen allerdings nicht verpflichtend, da Honig als ein unverarbeitetes Lebensmittel aus einer Zutat angesehen wird. So wird zum Beispiel auf Imkerhonig keine derartige Tabelle aufgeführt. Daher kann sich die Frage stellen, wie viel Zucker überhaupt in dem süßen Honig ist.

Verschiedene Zuckerarten


Als „Zucker“ werden die süß schmeckenden Kohlenhydrate bezeichnet. In der Nährwerttabelle wird der Zuckergehalt meistens als Teil der Kohlenhydrate aufgeführt. „Davon Zucker“ bezeichnet dabei den Anteil am Haushaltszucker Saccharose. Zusätzlich dazu besteht Honig aus weiteren Zuckerarten, die je nach Honigsorte eine verschiedene Zusammensetzung haben. Zu diesen weiteren Zuckerarten gehören unter anderem Fructose und Glucose.
Generell ist etwas mehr Fructose als Glucose in Honig enthalten. Diese beiden Zuckerarten stellen neben Wasser den Hauptbestandteil von Honig dar. Saccharose ist in einem deutlich geringeren Anteil enthalten.
Der sehr hohe Zuckergehalt ist auch der Grund für die lange Haltbarkeit von Honig, da dieser die Vermehrung von Bakterien oder Hefe verhindert.

Zucker in einem Teelöffel Honig
Besonders ernährungsbewusste Menschen oder diejenigen, denen das Fehlen der Nährwerttabelle auf einigen Honiggläsern aufgefallen ist, werden sich bereits einmal gefragt haben, wie viel Zucker sich denn nun wirklich im Honig befindet. Wie süß ist der Honig, wen man sich auf das Brot schmiert oder in den Tee oder die warme Milch einrührt?
Auf einen Teelöffel passen ca. 10 Gramm Honig, was erst einmal nicht viel ist. Je nach Honig ist etwas mehr oder weniger Zucker enthalten. Heidehonig hat zum Beispiel aufgrund seines recht hohen Wasseranteils einen geringeren Zuckeranteil. Im Durchschnitt befinden sich 77 bis 84 Gramm Zucker in 100 Gramm. Damit wären auf einem Teelöffel dann 7,7 bis 8,4 Gramm.


Ein Löffel Honig zum Tee oder auf dem Brot deckt damit im Schnitt ein Achtel bis ein Fünftel des täglichen Bedarfs an Zucker ab.

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